Absegeln und große BENETEAU-Schau in Flensburg
Wir verabschieden die Saison 2026
Das man die Segel- und Motorbootsaison mit einem zünftigen Absegeln verabschiedet, ist bei uns in der Ostsee Tradition. Die Tage sind zwar schon spürbar kürzer und morgens findet sich schon Reif auf dem Deck (wohl dem, der seine leistungsfähige Webasto an Bord auf 7 Uhr vorprogrammiert hat!), dennoch verwöhnt uns die Sonne tagsüber noch mit um die 20 Grad Celsius, nur wenige Wölkchen sind am Himmel und es weht ein laues Lüftchen: Perfekt, um Sie alle noch einmal zu uns einzuladen!

Bestes Spätsommer-Wetter in Flensburg: Besser geht es nicht!
So geschehen am letzten Wochenende: BM-Yachting lädt zum traditionellen Absegel-Event in schöne Marina Sonwik ein. Bei uns hat sich dieses Event schon als fester Bestandteil im Kalender eingebürgert. Denn nachdem wir viele Interessenten und Kunden wenige Wochen vorher in Cannes auf dem Yachting Festival getroffen haben, bietet sich hier nun die perfekte Gelegenheit, nochmals über Ihre Eindrücke zu sprechen, Perspektiven auszutauschen oder auch die nächsten Schritte auf dem Weg zum neuen Boot zu planen. Außerdem möchten wir natürlich allen, die es nicht nach Cannes geschafft haben, nochmals unsere tolle BENETEAU-Flotte zeigen, die wir in Flensburg am Start haben – und die war in 2026 mit nicht weniger als sechs Yachten nicht nur besonders groß, sondern auch breitgefächert. Für jeden sollte hier etwas dabei sein.
Saisonabschluss mit unseren Kunden
Auch wenn wir aus terminlichen Gründen nicht anders als das Wochenende mit dem Tag der Deutschen Einheit wählen konnten, tat das dem Besucherstrom keinen Abschluss. Kurz, nachdem wir diese Fotos morgens aufgenommen hatten, trafen bereits die ersten Gäste ein. Bei frischem Kaffee und einem zweiten Frühstück ließ es sich dann vortrefflich auf dem festlichen beflaggten Steg an den Booten schnacken: Danke an alle Gäste, Kunden und Interessenten, die uns am 2. und 3. Oktober in der Marina Sonwik besucht haben! Dabei war besonders interessant zu hören, was Sie als Bootsbesitzer oder angehende Bootsbesitzer zurzeit bewegt.

Natürlich auch zum Tag der Deutschen Einheit festlich geschmückt …
Denn selbstverständlich sind in den letzten Jahren eher nicht so viele positive Themen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufgekommen, die uns alle beschäftigen. „Kann man in diesen Zeiten denn überhaupt noch ein Boot kaufen?“, fragen sich viele. „Ist der Betrieb von Yachten überhaupt noch bezahlbar?“ Wir verstehen diese Sorgen und haben – zumindest was BENETEAU und unsere anderen Marken angeht – auch klare Antworten: Die Jahre der großen Preissprünge sind definitiv vorbei! BENETEAU hat beispielsweise bei den Modellen OCEANIS 52 oder OCEANIS 47 nicht nur nicht die Preise angehoben, sondern effektiv gesenkt! Denn jetzt sind die ersten (teuren!) Trim-Level-Pakete schon Teil des Basisbootes! Dass derweil die Ausbau-Qualität aller Modelle massiv gesteigert wurde, haben Sie bereits hier lesen können. Ein Boot – egal wie klein oder groß – ist und bleibt der ideale „Kokon“, um sich und der Familie ein bisschen heile Welt fernab von den Problemen zu schaffen. „Und Liegeplätze sind mittlerweile auch kein Problem mehr!“, weiß Thorsten Bergheim.
Für SWIFT TRAWLER-Fans: Den neuen 37er als Flybridge-Variante testen
Etwas schwieriger ist das natürlich ehrlicherweise für die Fraktion der Motorbootfahrer unter Ihnen. Vor allem der Literpreis für Diesel ist zurzeit auf einem – man kann es leider nicht anders sagen – pervers hohen Niveau! Umso besser, wenn das Boot, das man betreibt, von Anfang an auf möglichst ökonomische Verbräuche ausgelegt ist! Die SWIFT TRAWLER waren schon lange, lange vor der Spritpreis-Krise als Langfahrt-Schiffe so konstruiert, dass die Diesel-Maschinen an Bord nicht nur möglichst sparsam arbeiten, sondern das auch möglichst effizient.

Schick, ökonomisch und geräumig: Der neue BENETEAU Swift Trawler 37 Fly
Die neueste Generation der SWIFT TRAWLER hat daher nochmals konstruktiv optimierte Rümpfe erhalten. Diese sind zwar als Verdränger-Rumpf auf maximales Innenraum-Volumen ausgelegt, damit Sie an und unter Deck den größtmöglichen und sinnvoll nutzbaren Raum genießen können – bieten aber sogar bei vorübergehender Gleitfahrt durch ihre Bauform vertretbaren Treibstoff-Verbrauch. Und ganz ehrlich: Auf der großen Urlaubsreise durch den schwedischen Schärengarten werden Sie kaum mit 20 Knoten durch die Natur brettern. Abgesehen davon kann man über die „Silent Boat“-Option und die großen Solarflächen die Batterien kostenfrei nachladen, ohne Generator oder Maschine(n) anwerfen zu müssen. Ganz so asketisch muss es also trotz hoher Diesel-Preise nicht zugehen! Davon konnten Sie sich an Bord unseres SWIFT TRAWLER 37 Fly in Flensburg ebenfalls überzeugen: Inklusive kurzer, rasanter Gleitfahrt. Denn der Trawler kann auch anders, wenn es sein muss …
Auf die „Königin“: Die OCEANIS 47 beflügelt die Fantasie
Als größte Yacht unserer Ausstellungsflotte haben wir Ihnen unseren OCEANIS-Vorführer der neuen achten Generation an den Steg gelegt. Mit fast 15 Metern Länge über alles und einer beeindruckenden Breite von 4.50 Metern ist die OCEANIS 47 ganz sicher eine Yacht, die für große Reisen und lange Aufenthalte an Bord ausgerichtet ist. Yachten dieses Typs werden von unseren Kunden sowohl als Familien-Cruiser hier in der Ostsee betrieben, wie auch auf großen Fahrten im Mittelmeer. Sie planen die ganz große Runde, etwa mit ARC über den Atlantik in die Karibik, ein Sabbatical oder sogar eine Weltreise? Dann ist die OCEANIS ab dieser Größe die Yacht Ihrer Wahl! Eben: Ein Traumboot durch und durch!

Traumyacht und Sehnsuchtsort: Die OCEANIS 47
Durch die enorme Wandelbarkeit der Yacht, sowohl was das Rigg und ihre Besegelung außen, die Ausstattung an Deck und auch die Kabinen-Layouts unter Deck angeht, können sich Segler dieses Boot mit für eine Serienwerft überraschend vielen Optionen individuell zusammenstellen. Thorsten Bergheim sagt: „Die OCEANIS 47, aber auch ihre größere Schwester, die OCEANIS 52, können als Langfahrt-Fahrtenyachten als klassisches Eigner-Boot zu zweit gebaut werden, bieten selbst großen Familien oder Seglern mit vielen Gästen genug Platz in den Kabinen und Bädern und machen sogar als Charter-Schiffe mit bis zu fünf Kabinen (!) noch immer eine gute Figur.“ In Flensburg haben wir als Vorführer die klassische 3-Kabinen-Variante mit 2 Bädern am Steg.

Frisch, bunt und doch schiffig: BENETEAU schafft Lebens-Räume
BENETEAU geht auch innen neue Wege. Bewährtes bleibt, wird aber neu interpretiert. Frische Farben, neue Materialien und ein richtig wohnlicher, schicker Ausbau. „Wer es klassischer mag, der wählt das dunkle Nussbaum-Holz und kombiniert es mit einem hellen Boden und Paneelen“, empfiehlt Thorsten Bergheim: „Moderner, spritziger kann man aber auch werden: Für Yachten ungewöhnlich „freche“ Farben, neue Stoff-Haptiken und raffinierte Spiegelflächen lassen das selbe Schiff unheimlich jung, hell und modern wirken.“ Und wie sie erst segelt!

Volle Segel-Power bei maximaler Sicherheit und einfacher Bedienung
Denn natürlich muss ein Schiff segeln! Alle Yachten und Boote, die wir am Steg hatten, standen für Probefahrten oder Probeschläge kaufinteressieren Gästen zur Verfügung. Und ganz ehrlich, was ist ein Absegeln ohne … segeln?! Also, ablegen, Segel raus und los geht es! Bei frischen 10 bis 12 Knoten war auf der Flensburger Förde an diesem Bombenwochenende einiges los. So konnten wir nicht nur die überragenden Segelfähigkeiten der OCEANIS 47 demonstrieren, sondern auch in dem einen oder anderen kleinen Matchrace „gegen“ andere Schiffe im Fjord antreten. Das Resümee: Trotz des Rollgroß-Riggs ist unsere OCEANIS kaum aufzuhalten! Auch das ist ein wichtiges Learning: Wer die einfach und sicher zu bedienende Rollgroß-Anlage UND leistungsfähige (vertikal gelattete) Segel dazu wählt, der braucht sich in Sachen Performance keine Sorgen machen.

Ist das Ihre nächste Yacht?
Und? Ist die OCEANIS 47 Ihre Traumyacht? Wenn Sie am vergangenen Wochenende keine Zeit hatten, zu uns nach Flensburg zu kommen, dann könnten Sie, wenn Sie sich sputen, in den kommenden Tagen noch Glück haben: Zwar ist auch diese Yacht eigentlich schon für das Winterlager hergerichtet, wenn Sie uns zeitnah eine Terminanfrage senden , ließe sich unter Umständen für Sie noch ein Exklusivtermin einrichten, solange das Boot noch im Wasser ist. Also – jetzt noch besichtigen, probesegeln und durchkalkulieren, bevor der Winter endgültig da ist!
Die Katamaran-Parade …
Das gilt auch für unsere Doppelrümpfer. Wir haben in der aktuellen Saison schon mehrfach über den wahrhaftig erstaunlichen „Katamaran-Boom“ hier bei uns in der Ostsee berichtet. Immer mehr Eigner-Paare entdecken die entscheidenden Vorteile eines Katamarans: Speed, Segelspaß und richtig viel Fun auf der einen Seite, krängungsloses Segeln, viel Sicherheit und überragendes Platzangebot an und unter Deck auf der anderen. Ein Segel-Katamaran ist dabei für viele unserer Kunden zudem auch das „Hausboot“ auf dem Wasser – Ziel toller Wochenenden an Bord, im Hafen oder vor Anker.

Wird die Ostsee zum Kat-Revier?
Apropos „im Hafen“ – das Argument, dass es hier bei uns in der Ostsee doch gar keine Liegeplätze für diese breiten Schiffe gäbe, zieht schon lange nicht mehr. Das weiß unser Kat-Experte Oliver Huber: „Die Marinas haben sich mittlerweile durchaus auf die Katamarane eingestellt. Es ist für unsere Kunden oftmals kein Problem, einen Heimatliegeplatz zu finden. Hafenbetreiber sind heutzutage viel offener, solche Plätze einzurichten.“ Hinzu kommt, dass die ehrlicherweise sehr angespannte Lage auf dem Bootsmarkt und die Überalterung der deutschen Segelszene dazu führt, dass Häfen eher mehr Liegeplätze frei haben und sich über jeden neuen Heimatlieger freuen: „Die Zeiten der Liegeplatz-Knappheit in der Ostsee sind jedenfalls vorbei!“, versichert Oliver.

Reges Interesse an den Möglichkeiten eines Mehrrümpfers
Und so ist selbst der Betrieb unseres Flaggschiffes, des EXCESS 14 in der Ostsee kein Problem mehr. Selbst mit seiner enormen Breite von 7.87 Metern war das Finden eines Heimatliegeplatzes hier in der Förde kein Problem für unseren Kunden, der seine schicke „Indian Summer“ zum Absegeln brachte. „Was die Segeltörns in der Ostsee angeht, so muss man mit einem Katamaran natürlich etwas mehr in die Vorausplanung investieren“, erzählt er: „Einfach so spontan in einen Hafen einlaufen, das geht nur bei den größeren Marinas und auch nur früh am Tag. Am besten ist, wenn man zwei, drei Tage im voraus anruft und sich beim Hafenmeister anmeldet. Mit einem reservierten Liegeplatz segelt es sich dann auch gleich viel entspannter.“, weiß er. Und: Je nördlicher man segelt – also nach Dänemark und Schweden – desto digitaler wird alles. Mit den einschlägigen Apps ist der Liegeplatz schnell online reserviert. Sorgenfrei segeln, selbst mit einem großen Kat, ist für kompetente Skipper also auch in der Ostsee kein Thema. „Und ganz ehrlich: Auch mit einem 30-Fuß-Segelboot würde ich meine Liegeplätze immer im voraus reservieren …“, meint er.

Keine Angst vor den breiten Schiffen … Oliver demonstriert, wie einfach es geht.
Und das konnten unsere Gäste dann auch live ausprobieren: Zwar sind die Hafenmanöver aus versicherungstechnischen Gründen immer etwas für uns „Profis“, wie einfach sich aber ein Katamaran dank Doppelschrauben „auf dem Teller drehen“ lässt, das konnten Sie auch draußen vor dem Hafen testen. „Es ist eine Umstellung vom Monohull“, gesteht Oliver, „Wer den Dreh aber einmal raushat, der wird nie wieder anders ab- und anlegen wollen! Es geht so präzise, so sicher und einfach!“ Selbstverständlich gibt es bei BM-Yachting auf Wunsch auch ein Skipper-Training für neue EXCESS-Eigner, Ehrensache!
Apropos: Wenn Ihnen der EXCESS 14 zu groß ist, den kompakten EXCESS 11 hatten wir auch am Steg. Besonders hohe Wellen hat in Cannes indes der EXCESS 13 geschlagen, den der präsentierte erstmals die schicke „Skylounge.“ Und noch ein paar good news: Wir bekommen ein neues Flaggschiff! Die Werft hat an der Cote d´Azur für nächstes Jahr einen nagelneuen EXCESS 16 angekündigt – Weltumsegeler sollten sich das ganz dick und rot im Kalender ankreuzen!
Die „Kleine, Schnelle“ für maximalen Segelspaß: FIRST 30 am Start!
Last but not least, unsere Kleinste. Dass die FIRST 30 mittlerweile alle Verkaufserwartungen der Werft bei weitem übertrifft, dass wissen Sie bereits. Um ehrlich zu sein: Dieses Boot ist heute schon bis fast Ende der kommenden Saison ausverkauft! Das liegt natürlich zum einen an den fantastischen Segeleigenschaften dieses 10-Meter-Bootes, die wir auch schon mehrfach dokumentiert haben. Zum anderen aber auch am unheimlich attraktiven Preis: Die FIRST 30 geht bei exakt 100.000 Euro Startpreis (ohne MWSt.) los! Segelfertig ist das Boot schon ab knapp 150.000 Euro ab Werft zu haben. Kein Wunder also, dass mittlerweile an Baunummer #120 gebaut wird!

Ausverkauft. Bombe. FIRST 30!
Wer sich über Ausbauqualität und Segelleistungen dieses Bootes überzeugen wollte, der hatte am Wochenende auch die Gelegenheit dazu. Aufgrund der hohen Geschwindigkeiten, die unsere Gäste auf der windigen Förde erzielten, hat jedoch leider niemand ein Foto machen können … sodass Sie uns in diesem Aspekt einfach vertrauen müssen. Übrigens: Auch wenn bei heutiger Bestellung ein Segeln in 2027 jetzt schon eher unwahrscheinlich ist, lohnt sich eine solche. Denn wer heute bestellt, macht eventuelle Preiserhöhungen morgen nicht mit! Und mal ganz ehrlich: Vorfreude ist doch irgendwie auch die beste Freude, oder?
Mit BM-Yachting in die nächste Saison starten: Jetzt!
Und so schnell geht selbst das kurzweiligste Spätsommer-Wochenende auch wieder vorbei. Nochmals herzlichen Dank an alle, die uns in der schönen Sonwik-Marina besucht haben! Es war toll, mit Ihnen zu segeln und Motorboot zu fahren, Ihre Bootspläne für 2027 oder später zu besprechen und auch ganz konkrete nächste Schritte auszumachen: Vom 26. bis 29. November begrüßen wir Sie auf der Berliner BOOT & FUN-Messe mit einer Auswahl an spritzigen FIRST-Segelbooten und vielleicht auch der einen oder anderen ANTARES. Nicht zu vergessen die Weltpremiere der neuen OCEANIS 42 auf der Paris Nautic, die im gleichen Zeitraum stattfindet. Wenn Sie diese tolle Yacht an der Seine sehen wollen, senden Sie uns bitte unbedingt eine Email denn wir sind auch vor Ort!

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt allerdings nicht …
Das Ausspannen nach dem Event haben sich Thorsten & Co verdient, so richtig Ruhe wird den Winter über aber nicht aufkommen: Nun stehen etliche Dutzend Kranbewegungen und Einwinterungen unserer Kundenboote an. Unsere Werft-Mitarbeiter haben dann alle Hände voll zu tun, die Wartungs-, Pflege- und Upgrade-Projekte an diesen Schiffen durchzuführen. Nicht zu vergessen: Die BOOT Düsseldorf steht auch schon an – in wenigen Wochen startet wieder die Welt-Leitmesse am Rhein.
Wann dürfen wir mit Ihnen über Ihre Bootspläne sprechen? Nutzen Sie die anstehenden Messen, um mit uns und einer individuellen Bootsspezifikation in die konkrete Planungsphase eines Neukaufes zu gehen – so macht eine Bootsmesse deutlich mehr Sinn und Spaß. Bis bald?




















