Die FIRST 30-Fabrik

Die FIRST 30-Fabrik

Warum der schnelle Gleiter von BENETEAU den Frühling dominiert

Der nächste FIRST 30-Transport ist über Nacht in Flensburg angekommen

Der nächste FIRST 30-Transport ist über Nacht in Flensburg angekommen

Irgendwie gibt es wie in der Mode oder bei den Automobilen auch, in der Bootsbranche gewisse „Wellen“. Zeiten, in denen die Nachfrage nach bestimmten Yachten, Typen oder Arten von Booten ganz besonders hoch ist. Wir haben das bei BM-Yachting schon sehr oft erlebt: Als 2019 die OCEANIS 30.1 vorgestellt worden ist, ahnten wir noch nicht, welche Revolution diese kleine-große Segelyacht auslösen würde! Oder als im Frühling 2022 die OCEANIS YACT 60 auf den Markt kam. Manchmal treffen Yacht-Design und Segler-Gemüt so perfekt aufeinander, dass die Werften dann kaum hinterherkommen, die Bestellungen abzuarbeiten.

Und scheinbar passiert es wieder. Diesmal mit der neuen FIRST 30, welche sich seit ihrem Start zu einem absoluten Bestseller entwickelt. Parkende Yacht-Transporte vor unserem Hafen in Flensburg sind für uns nichts Ungewöhnliches. Da die überlangen und oft überbreiten Schwerlaster gern nachts fahren, wenn der Verkehr ruhiger ist, nehmen die Fahrer und Begleit-Crews dann gern noch eine Mütze Schlaf bei unserem ruhigen Gelände, bevor abgeladen wird. In den vergangenen Wochen parkten da allerdings immer wieder Transporte mit der kleinen, schnellen, schicken FIRST 30. In diesem Blog-Artikel wollen wir dieses Phänomen einmal näher beleuchten – denn es ist schon etwas ganz Besonderes, finden wir.

Ein Verkaufserfolg: Was macht die FIRST 30 so beliebt bei Seglern?

Wenn man dieser Tage die Vertriebs-Abteilung bei BENETEAU in Frankreich besucht, dann sind vor allem die Kollegen für die kleinen Boote aus Slowenien am glücklichsten: Die FIRST 30 ist tatsächlich für diese Saison komplett ausverkauft – wer heute bestellt, muss bis 2027 auf sein Boot warten. Dass sie so ein durchschlagender Erfolg werden würde, hätten selbst die Konstrukteure und Planer nicht gedacht. Allerdings: Auf dem Markt der 30-Fuß-Segelboote mit Performance- und Cruising-Eigenschaften ist zurzeit kein vergleichbares Boot unterwegs. Man kommt quasi um die FIRST 30 nicht herum.

Der nächste FIRST 30-Transport ist über Nacht in Flensburg angekommen

Der nächste FIRST 30-Transport ist über Nacht in Flensburg angekommen

Man hätte als Segler, der ein Boot unter 10 Metern sucht, nur die Wahl zwischen expliziten Rennbooten oder voluminösen Cruisern. Und selbst da dominiert unsere OCEANIS 30.1, denn weder unsere Schwestermarke Jeanneau noch die anderen großen Serienhersteller bieten zurzeit eine moderne 30er an. Doch zurück zur FIRST 30: Wenn Sie unseren Artikel zum Schiffsrundgang gelesen haben (wenn nicht, klicken Sie hier, dann verstehen Sie, warum sich so viele Segler mit der FIRST 30 anfreunden können: Obwohl ein Performance-Boot, bietet sie jede Menge Komfort und Fahrten-Tauglichkeit. Und ist damit auch als Familienboot bestens ausgestattet.

Abgesehen davon ist sie einfach … schick! Die modernen Linien von Sam Manuard gefallen: Nicht übermäßig breit, aber dennoch ausladend und einfach aufregend gestaltet. Das offene Heck hat schon bei der großen Schwester FIRST 53 für Aufsehen gesorgt. Uns gefällt besonders der konvexe Deckssprung, der nicht nur unter Deck für Stehhöhe und Volumen sorgt, sondern sehr dynamisch rüberkommt: Wie ein Leopard, bereit zum Sprung! Dabei ist die FIRST 30 – anders als beispielsweise die Pogo oder Mojito – bei all ihrer Modernität immer noch zeitlos. Das Design ist nicht zu extrem, nicht zu modern. Das Boot wird sicher auch in 20 Jahren als „schön“ bezeichnet werden.

Wir legen uns ins Zeug, damit Sie schnell aufs Wasser kommen

Der Frühling ist für uns Yachthändler immer besonders stressig und spannend. Vor allem, wenn man ein Full-Service-Betrieb mit eigener Werft-Abteilung ist, wie BM-Yachting. Denn kaum sind die vielen Dutzend Winterlager-Kunden im Wasser, werden die nun leeren Winterlagerhallen als Werft umgebaut – und wir beginnen sofort, die neu angelieferten Yachten auslieferungsbereit zu machen. Erster Schritt dabei ist selbstverständlich immer der Aufbau eines Unterwasserschiff-Anstriches – unerlässlich für eine jede Segel- oder Motoryacht!

Hier steht schon eine FIRST 30, die wir im Winter angeliefert bekommen haben. Auch bei uns gilt: Wer zu erst kommt, mahlt  zu erst. Oder in diesem Fall, wird zu erst angemalt. Zwar kann man ruhig die erste Saison ohne Antifouling segeln, das wird dem Boot nichts Schlechtes anhaben und hilft uns später, die echte „eigene“ Wasserlinie einer Yacht anhand der Schmutzkante zu definieren, empfehlenswert ist es aber nicht. Wer es allerdings wirklich eilig hat uns unbedingt als Erster im Wasser sein muss – von uns aus auch ohne Antifouling. Das dann aber bitte unbedingt im ersten Winterlager durch uns nachholen lassen! Im Normalfall aber besser mit Osmose- und Bewuchsschutz.

Im Falle dieser FIRST 30 haben sich die Eigner für einen besonders wirksamen U-Schiff Anstrich entschieden. Wir haben selbstverständlich bestimmte Empfehlungen für unsere Kunden. Das sind Antifouling-Produkte, die unserer Erfahrung nach besonders gut im Ostsee-Revier (oder allen anderen Segel-Gebieten, in denen Sie Ihre Boote betreiben) funktionieren. Was allen Anstrichen aber gemein ist: Niemals ohne Epoxy-Primer! Selbst die teuren Vinylester-Rümpfe, die angeblich keine Osmose bekommen können, sind am Ende nicht 100%ig gefeit. Daher empfehlen wir unseren Kunden immer, mindestens die vom Hersteller empfohlenen Primer-Schichten. Das verlängert zwar die Zeit, die wir benötigen, um den Aufbau des Unterwasserschiffes umzusetzen, ist dann aber auch eine wirksame Garantie gegen Osmose – und das solange Ihr Boot segeln wird! Investieren Sie einmal richtig, segeln Sie dann sorgenfrei, was das betrifft. Hoppla! Da kommt schon der nächste Transport an …

BENETEAU hat im vergangenen Jahr hart mit den Kollegen in der Seascape-Werft in Slowenien zusammen gearbeitet, um die Produktionskapazitäten so zu erhöhen, dass man die starke Nachfrage nach diesem Bootstyp befriedigen kann. Eine der härteren, und aus unserer Sicht auch ein wenig traurigen, Entscheidungen war, die beliebte FIRST 27 SE aus dem Programm zu nehmen. Wir haben jede Menge dieser Boote verkaufen können und sind große Fans dieses Racers. Allerdings: Schon seit 2012 als Seascape 27 auf dem Markt, wurde die FIRST 27 SE noch mit „klassischen“ Fertigungsmethoden gebaut. Das hieß vor allem, zu viele Einzelteile, die zu viel Platz in den Hallen weggenommen hatten. Die größere FIRST 30 kann viel effizienter und mit deutlich weniger einzelnen GfK-Teilen gebaut werden. Und dann wäre da noch der Preis …

Schnellstes Boot mit Preisvorteil!

Denn die letzten FIRST 27 SE erreichten (mit Trailer und in guter Ausstattung) schon deutlich die „magische“ 200.000 Euro-Grenze. Das ist für ein Segelboot unter 9 Meter in der jetzigen Marktlage eindeutig zu hoch! Die neue FIRST 30 bieten wir zurzeit für einen Startpreis von nur 100.000 Euro an – eine normal und gut ausgestattete FIRST 30 ist dann für rund 160.000 bis 180.000 Euro als Gesamtpaket zu haben und damit deutlich günstiger, als die FIRST 27 SE. Also ein größeres, besseres, moderneres Boot für ein spürbar deutlich attraktiveres Budget. Hinzu kommt, dass die FIRST 27 SE in vielerlei Hinsicht eher ein Boot für den „speziellen“ Segler mit Regatta-Ambitionen war. Die FIRST 30 gewinnt auch Rennen, kann aber ebensogut als Familienboot im Urlaub segeln.

Schaut man sich den Wettbewerb an, wird es ebenfalls klar, warum die FIRST 30 wie „geschnitten Brot“ geht: Selbst unsere OCEANIS 30.1 – von den Außenmaßen her identisch – ist teurer. Die ist natürlich üppiger mit schicken Details, mehr Möbelbau und Komfort ausgestattet. Für Segler, die „mehr Segeln und weniger Luxus“ wollen, ist die FIRST 30 ungeschlagen. Andere Marken bieten zurzeit keine Boote an, die der FIRST 30 näher kommen: Jeanneaus SunFast 30 OD ist ein ziemlich karger und „nackter“ Racer, die Dehler 30 OD ebenfalls und die Pogo 30 (abgesehen von Wartezeiten und Preis) als reiner Reaching-Rumpf aus unserer Sicht für die Ostsee mit viel Amwind-Anteil schwierig. Selbst die kleinere, aber gar nicht so übel segelnde Bente 28 knackt regelmäßig die 200.000 Euro-Marke. Noch Fragen?

Viele Individualisierungsmöglichkeiten: Jede FIRST 30 ist anders

Wer auf die Sicherheit eines Weltkonzerns setzt, fährt nicht nur im After-Sales und Service besser als mit kleinen Werften, sondern der kauft die Kompetenz beim Serienbau gleich mit. Mittlerweile sind über 150 Einheiten der eigentlich noch als „frisch“ zu bezeichnenden FIRST 30 ausgeliefert. Als Serienhersteller ist es die Spezialität von BENETEAU, Yachten zu bauen, die möglichst effizient entstehen – und dabei doch noch genug Wahlmöglichkeiten für die Kunden lassen, sich ihre Boote individuell nach ihren Wünschen und Bedürfnisse zu gestalten. Die FIRST 30 ist da keine Ausnahme!

Als wir die nächste FIRST 30 – mit frischem Unterwasserschiff – in die Flensburger Förde zum Aufriggen ablassen, wird uns dieser Fakt noch einmal ganz deutlich und bewusst. Als Käufer eines solchen Bootes können Sie mit wenigen Kreuzen in der Optionsliste entweder den sportlichen Aspekt des Bootes hervorheben – und die FIRST 30 zu einer wirklich ernstzunehmenden Größe auf der Regattabahn machen – oder mehr Komfort hinzufügen. Dann steht dem flinken, aber komfortablen, Fahrtensegeln mit der Familie nichts mehr im Wege. Das Boot bleibt sportlich, ist aber mit Badeplattform & Co ohne Abstriche als Urlaubs-Yacht einsetzbar. Es ist diese Vielseitigkeit, die jede FIRST 30 anders macht. Und auch passend für eine so breite Palette an unterschiedlichen Kunden.

Tatsächlich haben wir von alt bis jung eine überraschend heterogene Eignerschaft bei der FIRST 30. Erst kürzlich unterschreibt bei uns ein sehr junger Mann eine ziemlich „aggressiv“ oder offensiv ausgestattete Renn-FIRST 30: Das eine Ende der Palette. Voll-Carbon-Ausstattung, Laminatsegel, Top-Renn-Elektronik. Wir liefern gleichzeitig eine FIRST 30 an eine junge Familie mit einem Kind und einem Bordhund: Dieses Boot wird dann sicher in der Dänischen Südsee oder „schnell mal rüber nach Bornholm“ segeln – und für unvergessliche Badeurlaube sorgen. Jeder kann sich die FIRST 30 nach seinen Wünschen gestalten und ausrüsten. Auch das kann nicht jedes Boot. Sie eignet sich hervorragend als Einsteigerboot für absolute Anfänger (schnell segeln heißt nämlich nicht, dass man gleich Boris Herrmanns Fähigkeiten als Skipper haben muss!), ist aber genauso etwas für „alte Hasen“, die nochmal Gas geben wollen.

Mal was Neues ausprobieren …

Und so merken wir immer wieder, dass unsere Kunden der FIRST 30 auch in anderen Dingen … sagen wir, experimentierfreudiger sind, als vielleicht der klassische Yachtkäufer einer großen Fahrtenyacht oder eines Motorbootes. Wir sind ja schon auf die Antifouling-Thematik eingegangen: Letzte Woche bekommen wir auf dem Werftgelände Besuch einer Kieler Spezialfirma, die für eines unserer Kundenboote etwas auch für uns komplett Neues geladen hatte. Folien.

Die Diskussionen rund um das Thema Antifouling können mitunter sehr lang und anstrengend sein. Wir sind uns durchaus bewusst, dass klassische Produkte per se Biozide sind, also schädlich für die Umwelt. Darin besteht am Ende ja der Sinn eines Anstriches, nämlich die Ansiedelung von Lebendbewuchs wie Algen, Muscheln und Pocken zu verhindern. Man muss auch sagen, dass im Laufe der Jahre durch eine immer strengere Regulierung durch die Politik aber auch durch eine bessere Materialforschung die Toxizität der klassischen Antifoulings spürbar gesunken ist, ohne dabei ihre Wirksamkeit zu verringern. Hier aber hat sich unser Kunden für eine neuartige Folien-Beschichtung entschieden: Und wir finden das sehr spannend!

Die Profis aus Kiel bringen in mehreren Bahnen eine Spezialfolie auf, deren Oberfläche an weiches Gel erinnert. Es ist eine aus bis zu sechst Schichten bestehende High-Tech-Folie, die als Wirkmittel Fluoropolymere enthalten. Diese machen die Folien extrem glatt, weshalb man sie oft auch als „Silikonbeschichtung“ bezeichnet, was aber an sich nicht ganz korrekt ist. Durch diese extreme Glätte können selbst die talentiertesten und nervigsten Pocken nicht mehr anhaften. Sie „glitschen“ einfach weg und fallen ab. Oder fallen spätestens nach der ersten schneller gesegelten Seemeile ab. Solche Folien enthalten komplett keine Kupfer- oder Zinn-Anteile, sind also chemiefrei. Es heißt auch, dass die Boote durch den verringerten Reibungswiderstand schneller segeln und weniger Treibstoff verbrauchen.

Die Kieler Kollegen verkleiden diese FIRST 30 an einem Tag. Es ist interessant und faszinierend zugleich, ihnen zuzuschauen. Sie fragen sich jetzt sicher, ob diese Folien tatsächlich funktionieren. Nun, wir werden am Ende dieser Saison einen Artikel zu diesem Thema veröffentlichen und mit den Eignern dieser FIRST 30 über deren Erfahrungen sprechen: Dann sehen Sie auch an den Fotos, wie gut die neuen Antifouling-Folien gearbeitet haben. Immerhin ist ein solcher Antifouling-Schutz spürbar teurer, als der klassische Anstrich, die Folie soll aber 5 bis sogar 10 Jahre halten und wirksam sein, was das hohe Budget dann wieder relativiert. Schick sieht es schonmal aus – wir sind sehr gespannt!

Ein Boot, wie gemacht für die Ostsee!

Unterdessen ist die nächste FIRST 30 in der Werfthalle zum (jetzt wieder klassischen) Anstrich eingetroffen, und neben ihr – wie passend – eine nagelneue OCEANIS 34.1, die ebenfalls einen professionellen Unterwasserschiff-Aufbau erwartet. Lassen Sie uns noch kurz auf die Cruising-Kapazitäten der FIRST 30 versus der Urlaubsyachten vom OCEANIS-Typ eingehen, das passt angesichts dieser Fotos gerade perfekt:

Zunächst einmal: Die FIRST 30 hat, ebenso wie die OCEANIS 30.1 und 34.1, die perfekten Außenmaße für den Einsatz in der Ostsee. Wer den 1.98 m tiefen Standard-Kiel durch den Kurzkiel ersetzt, dann 1.68 m Tiefgang, der wird mit der FIRST 30 selbst kleine, hyggelige dänische Häfen problemlos ansteuern können und eigentlich immer einen Liegeplatz finden. Die nur 3.040 Kilogramm leichte FIRST 30 ist damit mehr als eine Tonne (!) leichter, als die OCEANIS 30.1, aber einfach auch per Hand zu manövrieren. Dass Sie innen zwei schicke Kabinen, eine voll ausgestattete Pantry und ein großes Duschbad bekommen, wissen Sie.

Wem das zu klein ist, wer aber nicht auf aktives, schnelles Segeln verzichten will, der kann zumindest ab 35 Fuß seine neue OCEANIS als „First Line“ ausstatten. Erkennbar unter anderem am roten Zierstreifen, wie auf dem Foto oben zu erkennen. OCEANIS-Yachten mit „First Line“-Paket haben einen höheren Mast und damit mehr Segelfläche und vor allem Power. Die Boote kommen ab Werft mit Laminatsegeln, Dyneema-Fallen und besseren Performa-Winschen. Eine OCEANIS „First Line“ wird zwar nie eine echte FIRST überholen, ist aus unserer Sicht aber ein toller Kompromiss zwischen (deutlich) mehr Komfort und Sportlichkeit. Wenn Sie also die FIRST 30 toll finden, die Familie aber mehr Luxus will – das wäre die Lösung!

Das Gesamt-Paket der FIRST 30 ist einfach genial!

Gleichsam genial wie das FIRST 30 Gesamtpaket. Unten am Takelmast liegt die nächste FIRST 30, bei der unsere Bootsbauer gerade das Rigg stellen. Anders als die modernen OCEANIS bekommen Segler der FIRST 30 wieder ein Achterstag (im Foto unten noch nicht montiert), welches über eine untersetzte Lasching als wirksames Trimm-Instrument eingesetzt werden kann. Wir finden diese Lösung optimal, denn so können versierte Segler und Trimmer die Reffgrenze unter Vollzeug hinauszögern und das Rigg in deutlich stärkeren Wind-Speeds ausfahren, als achterstagslose Boote das sollten.

Am langen Bugspriet sind Anschlagspunkte für Gennaker und Code 0-Leichtwindsegel, das Boot wird sehr effektiv über eine Pinne gesteuert. Das spart Gewicht und macht das Steuern extrem präzise und schnell. Wer jetzt mehr möchte, der muss sich etwas gedulden: Sicher wird es demnächst (wir vermuten eher 2027) eine SE-Variante dieses Bootes geben. Dann vielleicht mit Großschot-Traveller und noch mehr Leichtbau. Dass das eine Menge Arbeit bedeutet, haben wir bei der FIRST 36 SE gesehen, denn ein sowieso schon sehr performantes Boot sinnvoll (!) auf noch mehr Power zu trimmen, wird bei der FIRST 30 keine leichte Aufgabe sein. Wer jetzt schon Rennen gewinnen will, der braucht aus unserer Sicht auch die „normale“ FIRST 30 kaum noch aufzurüsten: Vielleicht doch eher bei den Segeln, hier sehen wir da meiste Potenzial.

Informieren Sie sich jetzt – und starten Sie mit Ihrer FIRST 30 durch!

Es hupt durch die Marina. Oben am Parkplatz fährt der nächste LKW vor. Es ist – na klar – eine FIRST 30. Mittlerweile haben wir von BM-Yachting ein halbes Dutzend dieser Boote allein in das relativ überschaubare Seegebiet zwischen Kieler Förde und Lübecker Bucht ausgeliefert. Und gefühlt kommen hier wöchentlich die Neuboot-Transporte bei uns an. Das ist auch für Sie als zukünftiger Eigner einer FIRST 30 wichtig zu wissen: Die Chance, dass sich hier eine kleine „First 30 Community“ bildet, ist sehr hoch. Wir kennen das von der FIRST 27 SE und der FIRST 24 SE, wo sich Segler sehen, grüßen und oft mehr entsteht, als nur der Steg-Schnack.

Denn auch das macht die FIRST aus: Eine tolle, sympathische, bunt gewürfelte Community. Man hilft sich gegenseitig, man hat Tipps und Tricks und natürlich messen sich die ambitionierten Segler auch mal. Besonders können wir die „Seascape/First Owner´s Group“ in facebook empfehlen, oder die vielen tollen Events im echten Leben, wie das Silverrudder, bei dem von den 450 Booten knapp 50 unsere FIRSTs sind.

Sie sehen also: Es spricht eigentlich alles für eine FIRST 30. Wann möchten Sie Ihre Reise zum neuen Boot beginnen? Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen: Gern senden wir alle Unterlagen und Preislisten zu, sprechen miteinander und beraten Sie auf eine passende Konfiguration oder zeigen Ihnen das Boot bei einem Termin hier bei uns in Flensburg.